Sonderseite - Stiftung kinder- und familienfreundliches Melsungen
Veröffentlicht am: 22.10.2014; HNA
Gründung und Funktion der Stiftung kinder- und familienfreundliches Melsungen
Die Stiftung kinder- und familienfreundliches Melsungen besteht aus engagierten Bürgern, die sich für eine kinder- und familienfreundliche Stadt einsetzen. Sie trägt dazu bei, Institutionen und Initiativen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit zu vernetzen.
Sie wurde im Jahr 2005 gegründet und hatte 70 Gründungsmitglieder. Das Gründungskapital lag bei 266 000 Euro. Momentan besitzt sie ein Stiftungskapital von 2 083 883 Euro.
Die Stiftung arbeitet eng mit dem Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen zusammen. Das Stiftungskapital wird mit der Unterstützung des Fördervereins erhöht. Dazu sammelt sie Spenden und arbeitet eng mit ortsansässigen Unternehmen zusammen.
Sowohl Förderverein als auch die Stiftung setzen sich für Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen und der Integration von ihnen auseinander. Darüber hinaus wollen die beiden das verständnisvolle Miteinander aller Generationen und Kulturen vermitteln. (lin)
B. Braun Senioren spendeten Geld

Von der Tagesfahrt nach Miltenberg profitierten nicht nur die 260 B. Braun-Senioren, sondern auch die Stiftung kinder- und familienfreundliches Melsungen. 1000 Euro überreichten Heidi Erbe, Rolf Werner (beide ganz links) und Elke Katzung (rechts) an Melsungens Bürgermeister Markus Boucsein und Ilona Braun, die Vorsitzende des Fördervereins für ein zukunftsfähiges Melsungen. Die bedankten sich für die Unterstützung und den Beitrag zum Stiftungskapital. Familienfreundlichkeit gehöre in Melsungen schon zum täglichen Leben, sagte Braun. Schon von Anfang an unterstützen die B. Braun-Senioren die Familienstiftung. (kam)
Parkour: Springen wie die Filmstars
Auch Jugendtreff wird von Stiftung gefördert
MELSUNGEN. Der Melsunger Jugendtreff „die Haspel“ verhilft Kindern und Jugendlichen durch die Sportart Parkour zu mehr Bewegung. „Die Kinder im Alter zwischen zwölf und 20 Jahren sollen durch den Sport ihre eigenen Grenzen kennenlernen und sich ausdrücken“, sagt Mark Leuner, stellvertretender Leiter des Jugendtreffs.

Beim Parkour handelt es sich um eine Sportart, bei der man möglichst gradlinig durch die Stadt läuft und dabei Hindernisse überspringt. Die Sportart wurde in den vergangenen beiden Jahren von der Haspel angeboten, 25 Kinder haben jeweils daran teilgenommen.
„Die Stiftung fördert uns mit 1000 Euro, die größtenteils für ein professionelles Parkourteam aus Kassel verwendet werden. Ohne sie wäre das Angebot nicht möglich“, sagt Leuner. Der Treff versucht, die Angebote so erschwinglich wie möglich anzubieten.
Die Idee für solch ein Projekt hatten die Kinder selbst. Einmal im Monat wurde dann in der Sporthalle dafür geübt. „Das Besondere am Parkour ist, dass die Teilnehmer diszipliniert üben müssen, um Fortschritte zu machen und dass sie auch privat weiter daran arbeiten können,“ sagt der 35- Jährige. Die Jugendlichen könnten sich beweisen und lernten im Team zu arbeiten. Ob Parkour im kommenden Jahr angeboten wird, hängt von den Interessen der Jugendlichen ab. Der Jugendtreff stellt am Jahresanfang einen Förderantrag, und die Stiftung entscheidet dann, ob sie Geld hinzu gibt oder nicht. (lin)
Kinder hantieren mit Werkzeug
Auch das Hüttenbauprojekt wird unterstützt

MELSUNGEN. Die Kinder der evangelischen Jugendarbeit Melsunger Land bauen als ein Projekt unter anderem Hütten, in denen anschließend übernachtet wird. „Wir haben damit im Jahr 1999 begonnen, damit die Kinder draußen arbeiten können“, sagt Hans- Günther Späth, Leiter der Jugendarbeit.
Im vergangenen Jahr haben die Kinder Hütten in Kehrenbach gefertigt. Der 57-jährige Jugendleiter setzt sich dafür ein, dass die Teilnehmer im Alter zwischen sechs und 15 Jahren etwas tun, ohne dabei nach ihrer Leistung bewertet zu werden. Die Teilnehmer bauen die Hütten einmal wöchentlich in einem Zeitraum von sechs bis acht Wochen. Als Höhepunkt schlafen die Kinder eine Nacht in den selbst gebauten Hütten.
„Die Stiftung gibt 200 bis 300 Euro zu dem Projekt“, sagt Späth. Dadurch sei es möglich, die Übernachtung kostengünstig für die Kinder anzubieten. So könnten alle Kinder teilnehmen.
Wichtig sei auch der Lerneffekt: „Die Jugendlichen lernen mit Werkzeug umzugehen und sehen, wie lange es dauert, etwas von Hand aufzubauen“, sagt Späth. Die Kinder seien begeistert, wenn sie am Ende sehen, was sie geschafft haben und könnten sich weiterentwickeln. Damit die Freude länger besteht, sucht Späth Orte, an denen die Hütten auch dauerhaft stehen bleiben können. (lin)
