Melsunger Kita Fuldaufer soll vor Weihnachten fertig sein
Veröffentlicht am: 29.08.2020; HNA

Im Februar war Baustart für die Kita Fuldaufer in Melsungen, vor Weihnachten soll der Neubau fertig sein, sagt Projektleiter Darius Maloschek. Sie bietet Platz für bis zu 124 Kinder. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Stadt und der Stiftung für ein Kinder- und familienfreundliches Melsungen. Die Stadt hat das Areal von Asklepios gekauft, Bauherrin ist die Stiftung, die Gebäude und Außenanlagen an die Stadt vermietet, die wiederum die Kita betreiben wird. Damit der neue Kindergarten am Melsunger Fuldaufer nicht wie ein klobiger Kasten aussieht, hat Projektleiter Darius Maloschek einen Knick ins Gebäude einarbeiten lassen.
Zehn Küchen für die Kita
Halbzeit auf Melsunger Baustelle – Vor Weihnachten fertig
Melsungen – Noch vor Weihnachten soll der Kita-Neubau am Melsunger Fuldaufer fertig werden. „Wenn das Wetter mitspielt“, sagt Projektleiter Darius Maloschek. Zurzeit ist Halbzeit der Gewerke auf der Großbaustelle.
Aktuell sind zwölf Gewerke in dem einstöckigen Neubau beschäftigt. Bis zu 30 Handwerker sind gleichzeitig auf der Baustelle, da kann es auch schon mal für die vielen Firmenfahrzeuge eng werden bei den begrenzten Parkplätzen rund um die Baustelle. Drei Bauleiter koordinieren die Arbeiten, zurzeit unter unter anderem die der Fassadenbauer, die Heizungsinstallateure und Elektriker.
Seit der Rohbau fertig ist, lässt sich der Knick im Gebäude von der Fuldaseite gut erkennen. Das lang gestreckte Gebäude ist in der Mitte abgeknickt. „Damit soll es nicht wie ein Schuhkarten wirken, sondern ein bisschen leichter“, sagt Projektleiter Maloschek.

Kollegen auf der Kita-Baustelle: von links Heinz Nachtwey, Markus Peter, Oliver Möller und Fabian Möller, allesamt von der Firma Obach. Foto: Claudia Feser
Er behält den Überblick, auch wenn sich überall Baumaterial stapelt und Elektrokabel von den Decken baumeln. Auch ohne eingezogene Trockenbauwände weiß er ganz genau, wo welcher Raum geplant ist. Im Obergeschoss, wo der Innenputz bereits fertig ist, werden zwei Gruppenräume, Schlafräume und Sanitärbereiche, Turnhalle, Cafeteria. Spülküche und Speisekammer, Besprechungsraum und Sozialbereich der Mitarbeiter untergebracht. Insgesamt werden zehn Küchen im Kindergarten eingebaut, denn jeder Gruppenraum bekommt eine eigene kleine Teeküche.
Die Decken bestehen aus Holzlamellen, darüber kommen Mineralfasenmatten, „aus Akustikgründen“, sagt Maloschek, denn diese Art der Decken dämpft die Lautstärke. „Eine solche Decke wurde auch schon bei der Kita am Kutschengraben eingebaut.“
Zwei Gruppenräume und zwei Krippenräume kommen nach unten. Es gibt dort eigene Schlafräume, einen gemeinsamen Sanitär- und Wickelraum. Im Foyer wird eine Cafébar vor dem Krippenbereich eingerichtet. Dort können Eltern beispielsweise während der Eingewöhnungszeit ihrer Kinder warten.
Zur Fulda hin gibt es bodentiefe Fenster. Insgesamt 70 Prozent der Fenster haben Sonnenschutzverglasung. Ein zwei Meter tiefer Laubengang davor soll außerdem als Wärme- und Brandschutz dienen.
von Claudia Feser
